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Psoas. Der Muskel der Seele und des inneren Wohlbefindens. Drei Ausgleichübungen für das Wochenende

Wer möchte nicht lieber locker und entspannt als verspannt und angespannt durchs Wochenende tanzen? In diesem Fall gilt es, der Muskelgruppe Iliopsoas besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Bei der genannten Muskelgruppe, bestehend aus dem musculus psoas major und dem musculus iliacus, handelt es sich um einen besonders wichtigen Muskel, da dieser einerseits in viele essenzielle Körperfunktionen involviert ist und andererseits auf emotionale Reaktionen des Menschen Einfluss hat. Achtsamkeit und Fürsorge stehen hier also an erster Stelle.

Beide Muskeln zählen zur Skelettmuskulatur des Körpers und sind Muskeln der unteren Extremität, genau genommen der tiefen Hüftmuskulatur. Der Muskel zieht sich von der oberen Innenseite des Oberschenkels nach oben an die vordere Hüftschlaufe über die Lendenwirbelsäule hinauf zur Brustwirbelsäule.

Er ist maßgeblich für die Beweglichkeit des Körpers verantwortlich und stabilisiert die Wirbelsäule.

Ist diese Muskelgruppe verspannt oder gar verkürzt, führt dies unter anderem zu Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich. Auch kann ein Schmerzempfinden beim Aufrichten des Oberkörpers auf einen verspannten Iliopsoas hindeuten. Betroffene sind oft in den Hüftgelenken nach vorne gebeugt oder haben, bedingt durch ein gekipptes Becken, ein Hohlkreuz.

way yoga tiefer ausfallschritt

Anjaneyasana (Tiefer Ausfallschritt)

Gerade der Psoas major steht aber nicht nur in Verbindung mit Beinen und Wirbelsäule und führt im Fall von Verspannungen zu Rückenschmerzen, er beeinflusst auch Atmung und das emotionale Wohlbefinden. Dies liegt an seiner direkten Verbindung zu unserem Reptiliengehirn, der sogenannten Amygdala.

In Stresssituationen ermöglicht der Psoas, gemeinsam mit den körpereigenen Stoffen, die von der Amygdala ausgeschüttet werden, beispielsweise Adrenalin, schnelles Handeln. Auch traumatische Erfahrungen wirken sich auf die Beweglichkeit des Psoas aus. Bei chronischem Stress werden die Stresshormone im Muskel gespeichert und verspannen den Muskel, was wiederum einen unmittelbaren Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit hat. Gerade auch wegen dieser Eigenschaft hat der Muskel nach Liz Koch die Bezeichnung „Muskel der Seele“.

Da nur ein starker und gesunder Psoas gut für Körper und Geist ist, gilt es Verspannungen und Verkürzungen des Muskels, die durch zu langes Sitzen und chronisch eingeschränkte Bewegungsmuster oder unterschiedliche Traumata entstehen, entgegenzuwirken. Dabei können die folgenden drei Asanas helfen:

  1. Ustrasana (Kamel)
  2. Anjaneyasana (Tiefer Ausfallschritt)
  3. Shalabhasana (Heuschrecken-Pose)

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