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Yoga in der Embodiment-Forschung

Viele Menschen sind der Ansicht, dass es beim Yoga um rein physische Übungen des Körpers geht und dass der Geist dabei oft zu kurz kommt. Doch das stimmt überhaupt nicht. Nicht umsonst wird im Yoga viel meditiert. Immer häufiger wird zudem das Thema des Embodiment in der kognitiven Wissenschaft erforscht. Studien fanden heraus, dass Yoga zu einem friedvollen Embodiment führt. Doch was ist Embodiment überhaupt?

Embodiment ist die wechselseitige Beziehung zwischen Körper und Psyche. Es ist die Verbindung von Wahrnehmung und Erfahrung und unseren Gedanken und unserem Verhalten.

In der Forschung wurde bekannt, dass unser Körper das Denken und die Wahrnehmung beeinflussen kann. Umgekehrt ist das schon lange bekannt. Unser Verhalten oder unsere Wahrnehmung beeinflusst, wie sich unser Körper verhält. Als Beispiel kann man hier nennen, dass jemand, der niedergeschlagen ist, wahrscheinlich eher nicht aufrecht und lächelnd durchs Leben läuft. Die bekannte Körperhaltung beim Niedergeschlagen sein sind hängende Schultern und ein runder gekrümmter Rücken. Emotionen gehen manchmal sogar noch tiefer. Trauert man beispielsweise um einen geliebten Menschen, dann kann es sein, dass man kognitiv zwar nicht mehr bewusst in Trauer ist, aber sich diese Emotionen dennoch ins Innere gegraben haben und so zu gesundheitlichen Problemen führen können. Wenn man sich dessen nicht bewusst ist, kann dies zu langanhaltenden psychischen, psychischen und emotionalen Problemen führen.

Wie kann es nun sein, dass, wenn unser Körper bestimmte Haltungen annimmt, dies so an unsere Gedanken und Gefühle weitergegeben wird, dass sie sich heben und verbessern?

Yoga ist schon lange nicht nur mit dem ästhetischen, körperlichen Aspekt zu betrachten. Die physische Erfahrung des Yoga wird durch eine meditative Erfahrung erweitert. Wenn man sich im Yoga seines eigenen Körpers bewusst macht, fühlen wir uns nicht nur ausgeglichener, sondern auch lebendiger und präsenter. Und das zeigt man am Ende auch in seinem Körper.

Viele mögen meinen, dass man sich seines inneren Lebens genauso bewusst ist, wie seinem Körper, den man sieht, wie er sich im Raum bewegt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Durch Yoga kommt man mit seinem Körper und seinem Innenleben in eine Verbindung und fängt an, sich mit seinen Emotionen, Gedanken und Verhaltensmustern zu verbinden. Man geht mit sich selbst wieder eine Beziehung ein. Man lernt, wieder auf sich selbst zu hören und so kann man sein Leben Stück für Stück ins Positive ändern.

Dinge, die wir denken und die Sachen, die wir tun, haben eine direkte Wirkung auf unser Gehirn, unsere Einstellung und letztendlich auch unsere Realität.

-> Ein gestresster Verstand führt zu gestressten Muskeln und diese führen zu negativen und verängstigten Gedanken.

-> Ein gelassener Verstand führt hingegen zu entspannten Muskeln, welche in Folge positive und aufbauende Gedanken fördern.

Die chemische Zusammensetzung unseres Gehirns wird durch Gedanken und Handlungen verändert. Wenn wir tiefgründig praktizieren, langsam atmen, unsere Muskeln entspannen und positiv denken, können wir auch unser Gehirn neu vernetzen.

Durch Yoga lernen Sie tiefes Atmen, das Entspannen der Muskeln, den Verstand frei zu machen und den Moment zu genießen, auf Ihr alltägliches Leben zu übertragen. Genau diese Techniken brechen die schlechten Gewohnheiten auf, beseitigen Negativität und reduzieren Stress.

Die starke Wirkung der Meditation auf unser Gehirn ist wissenschaftlich erwiesen. Yoga und Meditation verringern nicht nur Stress, Depressionen und Beklemmungen, sondern steigern auch die Zufriedenheit und insgesamt die Lebensqualität.

Asanas im Yoga helfen, sich zu erholen, wie ein guter Schlaf, allerdings tritt die Erholung bei Asanas viel schneller ein. Grund dafür ist die geometrische Form der Asanas.

Auch, wenn sich im Laufe des Lebens Ablagerungen in den Arterien und Venen bilden, die den Blutfluss behindern, können Asanas helfen, das Kreislaufsystem konstant zu durchspülen, so dass diese Ablagerungen verhindert werden können. Mit anderen Worten: Asanas verlangsamen das Altern der Gefäße.

Yoga ist also rundum heilend. Eine gute Körperhaltung führt zu guten Gedanken, welche zu einem guten Leben führen. Darum ist es wichtig, sich voll und ganz auf die Yoga Philosophie einzulassen.

Die TRI Power Coachingausbildung, entwickelt von Marion Neises, vereint klassische Coachingtechniken, die nur über das rein kognitive Denken funktionieren sowie meditative Techniken, die die Seele ansprechen und Körperübungen, die den Körper ansprechen miteinander synchronisieren. Zum Beispiel kommt eine Führungskraft wegen eines beginnenden Burnouts zum Coaching. Im klassischen Coaching wird darüber geredet, welche Strategien der Coachee entwickeln könnte, um sich aus dem Burnout zu befreien. Das TRI Power Coaching geht tiefer. Neben dem kognitiven Austausch, wird der Coachee in tiefe Meditationstechniken, die alle in der Ausbildung gelehrt werden, in einen anderen Bewusstseinszustand gebracht und kann so eigne Wünsche und Erkenntnisse auf tieferer Ebene kennenlernen. Als drittes bekommen die Coachees ein auf den Burnout ausgerichtetes Trainingsprogramm, also gezielte Yoga-Übungen mit, um sich aus dem Burnout zu befreien und wieder zu genesen. TRI steht somit für einen ganzheitlichen Ansatz.

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