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WAY YOGA | Wiki

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Selbstwert - Was bin ich mir wert?
Ein Beitrag von J. O.

Unser Selbstwert ist ein Bestandteil und Unteraspekt unserer Identität, also der Summe all dessen, was wir von uns Selbst denken und glauben.

Das Selbstbild einer Person ist die Summe der Überzeugungen und Bilder, die diese Personen von sich selbst hat. Es setzt sich aus einer Vielzahl von Bildern und Überzeugungen zusammen, die wir als zutreffend ansehen.
Dies können mitunter objektive Aussagen, wie Größe, Gewicht, Aussehen sein.

Der Selbstwert dagegen ist das eigene Bewertungssystem des Selbstbildes und sagt aus ob, wie und in welchem Maße wir uns selbst anerkennen und mögen.
Das Selbstwertgefühl ist nicht angeboren, sondern ist abhängig von den Erfahrungen die eine Person in seinem sozialen Umfeld macht.

Die Identität bildet sich immer in Beziehung zu anderen Menschen oder der Welt im allgemeinen aus. Mit anderen Worten: Auf einer tieferen Ebene fließen dabei permanente Bewertungsprozesse ein, bei denen wir uns selbst in Beziehung zu anderen setzen. Dabei kommen wir dann entweder schlechter, gleichwertig oder besser weg als das "Vergleichsobjekt".

So erklärt sich auch, warum das Identitätsgefühl und als Unterkategorie auch das Selbstwertgefühl bei ein und demselben Menschen in unterschiedlichen Kontexten ganz unterschiedlich ausfallen kann.
In Gegenwart bestimmter Personen oder in gewissen Situationen haben wir dann ein recht stabiles Selbstwertgefühl, in anderen wackelt es oder scheint kaum noch vorhanden zu sein.

Da sich unsere Identität und unser Selbstwertgefühl anhand vergangener Beziehungserfahrungen strukturieren, sind wir dabei oft mehr in Kontakt mit der Vergangenheit als mit der Gegenwart.

Daraus können im Hier und Jetzt viele Probleme entstehen, denn diese alten Muster tendieren dazu, wenn sie einmal gebildet wurden, im späteren Leben ziemlich stabil zu bleiben.
Der Selbstwert ist ein wichtiger Faktor einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung. Er besteht in der Einschätzung der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten und der Maßstab den man selbst anlegt bzw. mit wem man sich vergleicht um den eigenen Wert zu bemessen.

Die Veränderungen beginnen also im Kopf. Der Wille, den gewohnten Pfad zu verlassen ist ebenso Voraussetzung wie die Geduld alte Gewohnheiten abzulegen und den Mut zur Veränderung aufzubringen.

Diese Veränderung beginnt mit der Aufmerksamkeit für sich selbst. Innezuhalten und zu betrachten, wer ich bin, hier und jetzt.
Diese Übung gilt der Entlassung aus dem Druck, immer in ein Ziel hineinrennen zu müssen und stattdessen sich selbst auch ohne Ziel und Fortschritt anzunehmen.
Mit dieser Achtsamkeit beginnt der erste Prozess vom So-Sein hin zum Anders-Sein.

Ein weiter Schritt ist, sich selbst nicht nur achtsamer sondern auch wohlwollender gegenüberzutreten und sich einen liebevollen Blick zu schenken auch wenn es gerade undenkbar erscheint. Im Großen und Ganzen eine positivere Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen und sich immer wieder positiv zu bestärken.
Im Umkehrschluss bedeutet dies in Schritt drei den inneren Kritiker zu mäßigen. Dieser Besserwisser und ewig Unzufriedene wird in der Psychoanalyse das Über-Ich genannt und ist die Instanz, die über dem Ich steht und Wache hält.
Ist es zu stark, ergeben sich unerfüllbare Ansprüche und überzogene Forderungen, die dem Selbstwert schaden.

Hier kann es helfen, alte Elternsätze aufzuspüren und Widerworte geben. Zu Beobachten, in welchen Lebensbereichen der Kritiker besonders stark zum Vorschein kommt und zu unterscheiden, wann er hilfreich ist und wann schädlich.

Ein vierter Schritt ist die systematische Faulheit, das zur Ruhe kommen. Es hilft, Luft zu holen, Kraft zu tanken, sich zu rehabilitieren. Verantwortung für die eigene Fürsorge zu übernehmen, sich selbst wichtig zu nehmen, Lebensbereiche zu erkunden die die eigenen Kraftquellen und Stärken hervorbringen und schließlich so den Selbstwert zu steigern.

Was hält die Yoga Philosophie zum Thema Selbst und Ego bereit, welche Ansätze haben hier Gültigkeit? Ist es möglich auf dem Yogaweg, in der Praxix als Schüler zu lernen, als Lehrer zu lehren, den Selbstwert mit yogischen Techniken zu stärken und das Ego abzuschwächen?

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