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WAY YOGA | Wiki

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Ayurveda

Ayurveda ist neben der Yoga-Lehre eine weitere Jahrtausende alte Weisheit aus dem Himalayagebiet in Indien, die sich mit den Themen Gesundheit und Ernährung beschäftigt. Die ältesten überlieferten Schriften des Ayurveda sind ca. 2.700 Jahre alt. Maharishis, alte Seher, sollen diese Weisheiten während tiefer Meditationen erkannt haben.

Die Ernährungsempfehlungen des Ayurveda sind noch wesentlich detailierter, als die der Yoga-Ernährungslehre und ergänzen diese sehr gut.

Zusätzlich zu der Lehre der Gunas ordnet man im Ayurveda jedem einzelnen Menschen eine individuelle Konstitution zu, die seiner eigenen körperlichen und seelischen Verfassung entspricht.

Die drei Doshas, bzw. Energietypen „Vata, Pitta und Kapha“ sind in unterschiedlicher Zusammensetzung in jedem menschlichen Körper vorhanden und regulieren seine Funktionen. In allen Menschen kommen diese drei Aktivitätsformen in unterschiedlichen Gewichtungen vor, alle Menschen sind also Mischtypen. Je nachdem welcher der drei Doshas überwiegt, spricht man dann von einem Vata-Typ, Pitta-Typ oder Kapha-Typ.

Wenn bei einem Menschen zwei der Doshas etwa gleich stark ausgeprägt sind, spricht man von einem Doppel-Typ. Durch eine gezielte Auswahl der Nahrungsmittel für diese drei Energietypen  können sie den jeweiligen Aktivitätstyp entweder verstärken oder ausgleichen.
Hierdurch kann das körperliche Wohlbefinden des einzelnen Menschen harmonisiert und Krankheiten entgegengewirkt werden.

Vata ist das Bewegungsprinzip.

Ein ausgewogenes Vata bedeutet Energie, Wachheit, Schnelligkeit und Kreativität für den Körper und für den Geist.

Wenn ein Mensch zu viel Vata-Energie besitzt neigt er zu Nervosität, Sorgen, Ängsten, Schlafstörungen und Verdauungsstörungen.

Pitta ist das Hitze- und Stoffwechselprinzip.

Ein ausgewogenes Pitta sorgt für eine optimale Verdauung, einen klaren Verstand und für Zufriedenheit.

Wenn im Organismus zu viel Pitta-Energie vorhanden ist, kann dies zu Perfektionismus, Zorn, Ungeduld und Gereiztheit führen. Es können auch Entzündungen, Hautausschläge und unreine Haut auftreten.

Kapha ist das Prinzip für Struktur und Festigkeit.

Ein ausgewogenes Kapha verleiht dem Menschen Stärke, Ausdauer, Widerstandskraft, Stabilität und Ausgeglichenheit.

Wenn zu viel Kapha vorhanden ist, neigen die Menschen zu Übergewicht. Sie fühlen sich antriebsarm und werden schnell träge und depressiv. Es kann zu Völlegefühlen, Wassereinlagerungen, Verschleimungen und Schnupfen kommen.

Äußerst selten sind in einem Organismus alle drei Doshas ausgeglichen, das heißt in gleichem Maße vorhanden. Dies wird jedoch angestrebt, denn dann befindet sich der Organismus in Harmonie und ist vollkommen gesund.

Um nun die überwiegenden Dosha-Anteile auszugleichen kann die Nahrung gezielt eingesetzt werden, indem man die entsprechende Dosha-ausgleichende Nahrung zu sich nimmt.

Bei einem Überschuss an Vata sollte die Nahrung leicht verdaulich sein. Es sollte warme, gekochte Nahrung mit süßer, saurer oder salziger Geschmacksrichtung gegessen werden. Zur Anregung der Verdauung kann scharf gewürzt werden.

Wenn zu viel Pitta im Organismus vorhanden ist, sollte die Nahrung süß, bitter oder herb sein. Es können kühle Speisen und Getränke und Rohkost gegessen werden.

Wenn Kapha überwiegt, sollten warme Speisen und heiße Getränke bevorzugt werden und der Stoffwechsel mit scharfen Gewürzen angeregt werden. Bittere Speisen und Dal-Gerichte sind für dieses Dosha ideal. Die Portionen sollten klein und leicht sein und Fett, Zucker und Salz gemieden werden.

Auf diese Art und Weise können die einzelnen Dosha-Typen ausgeglichen und Krankheiten vermieden werden.

Der einzige Unterschied zwischen der Yoga-Ernährungslehre und der ayurvedischen Ernährung ist, dass bei der ayurvedischen Ernährung nicht immer vollkommen sattvige Nahrungsmittel verwendet werden. Dies liegt daran, dass die , die Doshas-ausgleichenden Nahrungsmittel (Gewürze) nicht alle sattvig sind, weil sie scharf, bitter, sauer etc.  sind. Außerdem wird im Ayurveda auch Zwiebeln, Knoblauch, Radieschen  und Fleisch gegessen.

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