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Yogazeit

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Ashtanga Yoga – mehr als nur Asanas

Vorgegebene Asana-Sequenzen, Ujjayi-Atmung, Sprünge und ein Handstand zwischendurch? Im Ashtanga Yoga gehört das zur Grundausstattung.

“Yoga is not easy!”

- Sri Krishna Pattahbi Jois -

Trotzdem ist Asthanga Yoga viel mehr als die schweißtreibende Praxis von Asanas. Auch wenn, zugegeben, die meisten „Ashtangis“ von heute mit ihren durchtrainierten, sehnigen Körpern glänzen.

Was ist Ashtanga Yoga

Der Stil, der in den 60er Jahren von Sri Krishna Pattabhi Jois (1915 – 2009) entwickelt wurde, umfasste ursprünglich sechs vorgegebene Serien, oder Übungsfolgen, heute ist meistens von drei Serien die Rede. Sie bauen in ihren Schwierigkeitsgraden aufeinander auf. Der Ujjayi Atem, Bandhas und Drishti-Punkte sind fester Bestandteil der Praxis.

Bereits die erste Serie enthält anspruchsvolle Asanas wie den Handstand, die Konzentration und körperliche Fitness erfordern. Es gibt weltweit nur einige wenige Schüler, die die Praxis der dritten Serie beherrschen.

Ashtanga ordnet sich ein in die körperbetonten Yogastile und verrät damit auch gleich seinen Ursprung, den Hatha-Yoga. Das Wort „Ashtanga“ bedeutet „acht Glieder“, die einigen Yogis vielleicht aus dem Yoga Sutra von Patanjali bekannt sind. Gleichzeitig ist damit aber auch der Stil „Ashtanga Yoga“ oder „Ashtanga-Vinyasa-Yoga“ gemeint.

Traditionell wird im sogenannten „Mysore Style“ geübt: jeder Schüler übt in der Gruppe in seinem eigenen Tempo und Niveau und wird dabei punktuell vom Lehrer unterstützt.

Ashtanga Yoga, ein Weg zur Mitte

Ashtanga Yoga fördert Kondition, Kraft, Dehnung, Ausdauer, Konzentration und Gleichgewichtssinn und die Kombination von Atem und dynamischen Bewegungen unterstützt die natürliche Entgiftung des Körpers. Die immer gleiche Praxis der vorgegebenen Asana-Abfolgen hilft dabei, den „Affengeist“ zu beruhigen und den Blick nach innen zu wenden.

Wer täglich auf die Matte steigt lernt, in sich hinein zu spüren und auf seine individuellen Bedürfnisse zu achten. Es wird leichter, mit wechselnden Stimmungen und Befindlichkeiten auch im Alltag umzugehen und Veränderungen zu akzeptieren.

Ist Ashtanga Yoga etwas für mich?

Der Stil ist traditionell eher streng und darum weniger für Menschen geeignet, die sich im Yoga nach Streicheleinheiten sehnen. Wer sich für Ashtanga Yoga entscheidet, braucht ein gewisses Maß an Disziplin, Durchhaltevermögen und physischer Fitness. Als Anfänger braucht es unbedingt einen guten Lehrer, denn sonst besteht Verletzungsgefahr.

Es wird Schweiß fließen und zuweilen vielleicht der ein oder andere Fluch über die Lippen kommen. Doch dann kommt Savasana. Und dann ist alles wieder gut.

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